Der Motor hat auf zwei arten Schaden erlitten. Einerseits wurden durch das Ziehen der Kupplung die Wellenlager beschädigt. Andererseits wurde durch ein mangelhaftes Befestigen des Motors die Motorenwelle ansich verbogen. Letzeres führte auch zum Defekt der Kupplung.
Die Firma Kostov hat uns den Motor entsprechenden repariert.
Hier noch ein Bild des reparierten Motors:
Kommentare und Anregungen in Deutsch und Englisch sind willkommen. // Comments and suggestions in English and German are welcome.
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Sonntag, 12. Mai 2013
Neue Motoradaption
Der Grund, warum der Motor beim ersten Umbau Schaden nahm, war die Motoradpation. Die Adaption war auf eine stossende Kupplung ausgelegt. Entsprechend wurde bei jedem Kupplungsvorgang an der Motorwelle gezogen. Die neue Motoradaption wurde für eine "ziehende Kupplung" entwickelt. Sie wurde aus einem Stück gebaut, um die Kupplungskraft abzufangen.
Bei der Firma Rebirthauto wurden wir fündig. Die haben auch schon einen Porsche 911 umgebaut und kennen daher das Kupplungskonzept.
Hier noch ein Bild:
Bei der Firma Rebirthauto wurden wir fündig. Die haben auch schon einen Porsche 911 umgebaut und kennen daher das Kupplungskonzept.
Hier noch ein Bild:
Sonntag, 6. November 2011
Motoreneinbau
Der neue Motor wurde an die schon bestehende Adaption montiert und passt nun auch ins Auto. Ein Problem ist also nach langer Wartezeit gelöst.
Montag, 29. August 2011
Motor ist da
Der neue Motor ist da. Nach fast 2.5 Monaten ist es soweit. Es geht also bald mal weiter. Wir hoffen er passt nun wie er sollte ;-)
Hier noch ein Bild.
Hier noch ein Bild.
Freitag, 22. Juli 2011
Motor zu gross
Leider hat uns ein altes Sprichwort (wer misst misst Mist) eingeholt und der schöne Kostov 11" HV ist zu gross. Er schlägt unten auf der Lenkungsachse an (siehe Bild).
Nun begann die lange Suche nach einer Lösung. Nach viel Überlegung und Beratung von Lorey sowie Kostov war die Lösung gefunden. Anstelle des 11" kommt ein dual 9" zum Einsatz. Ein normaler dual 9" wäre auch noch zu breit, deshalb wird zwischen die zwei Motoren ein Abstand mit einer Kopplung eingebaut. Danke an Kostov die das speziell für uns bauen. Zur besseren Vorstellung hier eine kleine Skize (Sorry für die schlechte Qualität).
Leider liegt die Lieferfrist für einen so speziellen Motor bei 2 Monaten. Also heisst es wieder lange warten.
Motorenadaptation
Die Motorenadaptation wurde sehr schnell von Lorey fertig gestellt und ist nun bereit für denn Einbau. Das sieht doch langsam nach Elektroauto aus.
Montag, 28. Februar 2011
Das erste Teil kommt an
Es ist soweit. Endlich können wir unser erstes Elektroauto-Teil in Empfang nehmen. Irgendwie kleiner als erwartet :-) Aber voll mit e-power ! Der neue Motor ist da: Kostov 11" HV mit Drehzahlsensor, Temperatursensor und aktiver Belüftung.
Alles muss raus
Der Ausbau beginnt, es wird ernst. Folgendes wurde ausgebaut:
Hier ein paar Fotos dazu:
- Motor
- Tank
- Ölwanne
- Luftfilter und Kasten
- Auspuffanlage
- Alternator
- Anlasser
- Kühler mit Pumpe
- Bremskraft-Verstärker
- Standheizung
- Kleinteile
Hier ein paar Fotos dazu:
Bestellung
Folgende Teile wurden bestellt:
- 1x Kostov Motor 11" HV
- 1x Evnetics Soliton 1
- 1x Lader 2kW
- 1x DC-DC-Wandler Vicor 300V12V500W
- 4x CALB LiFePO4 60Ah mit Lastmodul und mini BMS (12V System)
- 630x Headway 16Ah (7p90s ergibt ein Pack von 32.2 kWh mit 288V)
- 1x Wicome BMS für 90s mit TFT
Sonntag, 27. Februar 2011
Elektro-Komponenten
Nun stand die Entscheidung für die Elektro-Komponenten an. Da wir noch nicht viel Ahnung hatten von der Materie, gingen wir auf die Suche und haben viele Informationen auf Seiten wie z.B. http://www.diyelectriccar.com/, http://www.evdl.org/ oder auch http://www.evalbum.com/ gefunden.
AC oder DC ?
Nach diverser Literatur haben wir uns für ein DC-System entschieden. Der Hauptgrund für diese Entscheidung war der Preis.
Motor:
Hier standen wir vor der Entscheidung zwischen einem Netgain Motor (Netgain Motors) oder einem Kostov Motor (Kostov Motors). Die Entscheidung war nicht leicht, da beide Anbieter ein unserer Meinung nach gutes Produkt herstellen. Zum Schluss haben wir uns für einen Kostov Motor entschieden, weil der 9" von Netgain hatte uns etwas zu wenig Leistung und der 11" von Netgain war uns zu schwer. Der 11" HV von Kostov war da gerade eine gute Zwischenlösung. Dieser Motor hat eine Permanentleistung von 45 kW und eine Spitzenleistung von ca. 200 kW.
Controller:
Da sind wir sehr schnell auf die Firma Evnetics (http://www.evnetics.com/) gekommen. Wir waren sehr begeistert von ihrem Produkt und dachten der Soliton 1 ist genau das richtige für uns. 1000 A bei 300 Volt liefern eine maximal Leistung von 300 kW, was etwas zu viel ist aber mit dem wir uns sicher alle Möglichkeiten und Varianten offen halten.
Akku:
Nun standen wir vor der Frage, welche Akkus können uns die Leistung bieten die wir brauchen (kurzzeitig mehr als 200 kW). Zur Auswahl standen die folgenden Technologien: Blei, oder diverse Lithium-Ionen Varianten. Die Entscheidung viel auf die Lithium-Eisen-Phosphat kurz LiFePo4, da die unserer Meinung nach die grösste Robustheit aufweisen und keine Heizung bzw. Kühlung benötigen.
Angeschaut haben wir uns dann folgende Anbieter: ThunderSky und CALB. Beide waren nicht wirklich das was wir suchten, beide konnten nicht die Leistung liefern die wir brauchten. Mehr oder weniger per Zufall sind wir dann auf die Firma Lipopower gestossen. Dort wurden wir sehr kompetent beraten und haben uns zum Schluss für Headway 16Ah Zellen entschieden. Diese Zellen bringen mit ihren 10C die Leistung die wir brauchen.
BMS:
Da es für so ein komplexes Akkupack ein Batteriemanagement-System braucht, haben wir bei Lipopower nachgefragt, ob sie auch so was anbieten. Am Schluss haben wir uns dann für ein Wicome-System entschieden das auch von Lipopower angeboten wird. Dieses BMS erledigt alle Funktionen wie Kontrolle des Ladevorgangs oder Balancierung und hat auch ein schönes TFT, um entsprechende Werte darzustellen. Das BMS unterstützt bis zu 100 serielle Zellen, was mehr als ausreichend sein sollte.
Ladegerät:
Leider sind die schönen Akkus ja auch bald mal wieder leer und müssen aufgeladen werden. Auch da konnte uns Lipopower weiter helfen. Wir haben uns für einen 2 kW Lader entschieden, den wir direkt im Auto einbauen werden. Vielleicht gibt es dann noch ein weiteres Ladegerät extern mit mehr Leistung, das ist noch offen.
DC-DC-Wandler:
Für den Betrieb der bestehenden 12V-Komponenten brauchen wir einen DC-DC-Wandler, der uns aus dem Spannung des Antriebsakkus 12V macht. Beim DC-DC-Wandler haben wir uns für ein Produkt der Firma Vicor entschieden. Wir haben uns entschieden zusätzlich auch einen 12V-Akku zu behalten (auch LiFePO4), falls der DC-DC-Wandler mal kurz nicht ausreicht.
Heizung / Klimaanlage / Servolenkung:
Das es in der Schweiz kalte Winter gibt, brauchen wir eine Heizung. Für uns war klar, dass es eine Elektroheizung sein muss. Es wird eine elektrische Wasserheizung eingebaut.
Da eine Klimaanlage den Fahrkomfort und die Sicherheit erhöht, wollten wir auch diese beibehalten. Der Klimakompressor wird über einen kleinen zusätzlichen Elektromotor angetrieben.
Um die Zulassung nicht zu verlieren, muss auch die Servolenkung noch funktionieren. Die Servolenkungs-Pumpe wird am selben kleinen Elektromotor angeschlossen.
Arbeit:
Für Arbeiten im KFZ-Bereich haben wir einen sehr guten Mechaniker hier in der Schweiz. Für die Arbeiten im Bereich Motorenbefestigung, Motorenadapter, Akkuboxen sowie Verkablung und sonstige Elektroeinbauten haben wir die Firma Lorey Maschinenbau in Deutschland gefunden.
AC oder DC ?
Nach diverser Literatur haben wir uns für ein DC-System entschieden. Der Hauptgrund für diese Entscheidung war der Preis.
Motor:
Hier standen wir vor der Entscheidung zwischen einem Netgain Motor (Netgain Motors) oder einem Kostov Motor (Kostov Motors). Die Entscheidung war nicht leicht, da beide Anbieter ein unserer Meinung nach gutes Produkt herstellen. Zum Schluss haben wir uns für einen Kostov Motor entschieden, weil der 9" von Netgain hatte uns etwas zu wenig Leistung und der 11" von Netgain war uns zu schwer. Der 11" HV von Kostov war da gerade eine gute Zwischenlösung. Dieser Motor hat eine Permanentleistung von 45 kW und eine Spitzenleistung von ca. 200 kW.
Controller:
Da sind wir sehr schnell auf die Firma Evnetics (http://www.evnetics.com/) gekommen. Wir waren sehr begeistert von ihrem Produkt und dachten der Soliton 1 ist genau das richtige für uns. 1000 A bei 300 Volt liefern eine maximal Leistung von 300 kW, was etwas zu viel ist aber mit dem wir uns sicher alle Möglichkeiten und Varianten offen halten.
Akku:
Nun standen wir vor der Frage, welche Akkus können uns die Leistung bieten die wir brauchen (kurzzeitig mehr als 200 kW). Zur Auswahl standen die folgenden Technologien: Blei, oder diverse Lithium-Ionen Varianten. Die Entscheidung viel auf die Lithium-Eisen-Phosphat kurz LiFePo4, da die unserer Meinung nach die grösste Robustheit aufweisen und keine Heizung bzw. Kühlung benötigen.
Angeschaut haben wir uns dann folgende Anbieter: ThunderSky und CALB. Beide waren nicht wirklich das was wir suchten, beide konnten nicht die Leistung liefern die wir brauchten. Mehr oder weniger per Zufall sind wir dann auf die Firma Lipopower gestossen. Dort wurden wir sehr kompetent beraten und haben uns zum Schluss für Headway 16Ah Zellen entschieden. Diese Zellen bringen mit ihren 10C die Leistung die wir brauchen.
BMS:
Da es für so ein komplexes Akkupack ein Batteriemanagement-System braucht, haben wir bei Lipopower nachgefragt, ob sie auch so was anbieten. Am Schluss haben wir uns dann für ein Wicome-System entschieden das auch von Lipopower angeboten wird. Dieses BMS erledigt alle Funktionen wie Kontrolle des Ladevorgangs oder Balancierung und hat auch ein schönes TFT, um entsprechende Werte darzustellen. Das BMS unterstützt bis zu 100 serielle Zellen, was mehr als ausreichend sein sollte.
Ladegerät:
Leider sind die schönen Akkus ja auch bald mal wieder leer und müssen aufgeladen werden. Auch da konnte uns Lipopower weiter helfen. Wir haben uns für einen 2 kW Lader entschieden, den wir direkt im Auto einbauen werden. Vielleicht gibt es dann noch ein weiteres Ladegerät extern mit mehr Leistung, das ist noch offen.
DC-DC-Wandler:
Für den Betrieb der bestehenden 12V-Komponenten brauchen wir einen DC-DC-Wandler, der uns aus dem Spannung des Antriebsakkus 12V macht. Beim DC-DC-Wandler haben wir uns für ein Produkt der Firma Vicor entschieden. Wir haben uns entschieden zusätzlich auch einen 12V-Akku zu behalten (auch LiFePO4), falls der DC-DC-Wandler mal kurz nicht ausreicht.
Heizung / Klimaanlage / Servolenkung:
Das es in der Schweiz kalte Winter gibt, brauchen wir eine Heizung. Für uns war klar, dass es eine Elektroheizung sein muss. Es wird eine elektrische Wasserheizung eingebaut.
Da eine Klimaanlage den Fahrkomfort und die Sicherheit erhöht, wollten wir auch diese beibehalten. Der Klimakompressor wird über einen kleinen zusätzlichen Elektromotor angetrieben.
Um die Zulassung nicht zu verlieren, muss auch die Servolenkung noch funktionieren. Die Servolenkungs-Pumpe wird am selben kleinen Elektromotor angeschlossen.
Arbeit:
Für Arbeiten im KFZ-Bereich haben wir einen sehr guten Mechaniker hier in der Schweiz. Für die Arbeiten im Bereich Motorenbefestigung, Motorenadapter, Akkuboxen sowie Verkablung und sonstige Elektroeinbauten haben wir die Firma Lorey Maschinenbau in Deutschland gefunden.
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